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Vorwort
Mit unseren Gerätetipps versuchen wir Ihnen die Auswahl etwas zu erleichtern und das für Sie passende Gerät zu finden und den ein oder anderen Tipp zu geben. Diese Informationen dienen lediglich als Anhaltspunkte und sind keine verbindliche Aussage. Da sich das Meeresangeln immer größerer Beliebtheit erfreut, vor allem das Angeln in Norwegen, haben wir hier unseren Schwerpunkt gesetzt.
Sollten Sie zunächst Informationen rund um das Angeln in Norwegen suchen, empfehlen wir Ihnen die Seite Angeln in Norwegen.
Wir stehen Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung. Sie erreichen uns unter 02656/597. Für alle Norwegeneinsteiger hat das Dorschfestival Meeresteam eine Checkliste erarbeitet. Hier erhalten Sie Antworten auf Fragen wie: Welche Rute paßt beim Pilken? Was benötige ich beim Naturköderangeln? Diese und viele weitere Fragen wurden in dieser Übersicht versucht zu beantworten und Anhaltspunkte zum richtigen Gerät zu geben.
Ruten
Eine große Auswahl an Ruten in allen Größen warten auf Sie. Nur welche ist die richtige für mich? Zunächst einmal stellt sich die Frage wie vor jedem Kauf: Was brauche ich überhaupt und wie viel bin ich bereit auszugeben? Qualität hat seinen Preis, diese These trifft besonders bei Angelgeräten zu. Heutzutage zerbricht Ihnen zwar kaum noch eine Rute aufgrund von schlechtem Material, aber Sie werden eine qualitativ hochwertige Rute schätzen lernen.
Auf was kommt es an? Eine Rute sollte Ihnen alle Freiheiten gewähren, denn Sie haben die Rute in der Hand. Mit ihr und der Rolle nehmen Sie den Kampf gegen die Kapitalen auf, ob auf dem Meer, am See oder Fluß. Dabei sollte Ihre Rute einen großen Spielraum haben. Hochwertig verarbeitete Ruten haben eine erstklassige Aktion und sind zudem sehr belastbar. Gefühl kombiniert mit enormer Power, damit landen Sie auch die dicksten Brocken. Ob beim Pilken auf Dorsch mit unseren Pilkruten, mit maßgeschneiderten Bootsruten in Top-Aktion und Belastbarkeit beim Kampf gegen Heilbutt und Leng oder beim Spinnfischen auf Hecht. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite!
Rollen
Ob Stationär- oder Multirolle, eines haben beide gemeinsam: Mit Ihrer Rolle bringen Sie Ihren Fisch an die Oberfläche. Ob aus zwei Metern oder aus den Tiefen unserer Meere. Achten Sie bei Rollen auf die Schnurfassung. Haben Sie es auf Kapitale (Leng, Lumb, Heilbutt...) abgesehen, dann werden Sie jenseits der 50m fischen. Drift und Schnurbogen nehmen Ihrer Rolle daher schnell 200m Schnur. Knallt Ihnen jetzt noch ein Kapitaler an den Köder, dann werden Sie womöglich den "Drill Ihres Lebens" haben. Und den wollen Sie doch in guter Erinnerung behalten?! Sicher kann Ihnen der Fisch ausschlitzen oder andere Malheure passieren, doch Dinge wie genug Schnur, die richtige Rute etc. sollten vorher gesichert sein.
Nachdem nun schon 200m Schnur im Wasser liegen, können ohne Probleme weitere 50 bis 100m Schnur von Ihrer Rolle in den Tiefen der Meere verschwinden, so zum Beispiel nach einer Flucht des Fisches. Wir empfehlen Ihnen daher für das Naturköderangeln mindestens 500m geflochtene (multifile Schnur) 0,3mm auf einer Multirolle. Oft werden wir von unseren Kunden gefragt, ob denn nicht eine 0,4 mm oder noch stärker besser wäre. Eine multifile Schnur mit 0,3mm Durchmesser hat eine Tragkraft von ca. 25kg. Und das ist enorm! Versuchen Sie erst einmal 25 kg Druck auf Ihre Rute auszuüben.
Montagen
Ob Pilk- oder Naturködermontage, alle Systeme werden von Hand gebunden und unterliegen einer Qualitätskontrolle. Die Systeme wurden von Meeresspezialisten wie Rainer Korn, Günter Wundrach und dem Dorschfestival Meeresteam entwickelt und in der Praxis getestet.
GPS Handys
Ein GPS Handy auch für mich? Ja! Sie sind unter Meeresanglern kaum noch wegzudenken und gehören neben Rute & Rolle einfach dazu. Gute Fangstellen können mit diesen Geräten via Satellitentechnik abgespeichert und nach Belieben erneut angefahren werden. So zum Beispiel bei Ihrem nächsten Norwegenurlaub: Sie haben eine fischreiche Stelle gefunden und möchten diese wieder anfahren. Bisher versuchte man sich einen markanten Punkt in der Umgebung zu merken, aber optische Täuschungen machen auf dem Wasser oft hunderte Meter aus! Stellt sich Fangerfolg ein, speichert man diese Position. Ist die Drift beendet, kann man die eben abgespeicherte Position erneut anfahren.
Was unserem Team bei diesen Geräten aber noch sehr wichtig ist: Sicherheit! Natürlich können auch andere beliebige Positionen gespeichert werden. Unser Tipp daher: Speichern Sie zunächst Ihren Heimathafen ab. Bei Nebel kann dies Leben retten! Wer sich für seinen Urlaub nicht extra ein GPS Handy kaufen möchte, dem bieten wir ein Topgerät - Magellan 320 - zum Verleih, inklusive 20 GPS Positionen Ihrer Wahl.
Hinweis: Trotzdem sollte immer zusätzlich eine Seekarte und ein Kompaß an Bord sein!
WAAS/EGNOS
WAAS (Wide Area Augmentation System) - zu Deutsch etwa weiträumiges Erweiterungssystem - ist ein System, in dem geostationäre Satelliten dem GPS-Empfänger ein Korrektursignal zur Verfügung stellen. Seit Dezember 1999 ist WAAS nahezu durchgängig in Betrieb. Es wurde für die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA für hohe Genauigkeit bei Landeanflügen in den USA entwickelt. Das WAAS-Signal ist für zivile Nutzung zugänglich und bietet im Abdeckungsbereich sowohl auf Land wie auf See und in der Luft eine weiterreichende Abdeckung, als sie bisher durch landgestützte DGPS-Systeme ermöglicht wurde. WAAS funktioniert ausschließlich in Nord-Amerika, weil die entsprechenden Satellitensignale nur nach dorthin abgestrahlt werden und nur für dort gültig sind.
Das Pendant zum WAAS ist in Europa das sogenannte EGNOS. Schon Anfang 2004 soll EGNOS offiziell an den Start gehen. Mit Hilfe von EGNOS wird es Ihnen möglich sein, mit Ihrem GPS-Handy (Voraussetzung ist ein WAAS/EGNOS-fähiges GPS-Handy) bis auf 1-3 Meter genau Positionen (z.B. Fischgründe) anzufahren. Die Testphase ist nahezu abgeschlossen und EGNOS ist nach unseren Testergebnissen bereits jetzt voll zu empfangen. Wenn Sie mehr über GPS erfahren möchten, dann empfehlen wir Ihnen die Seiten von www.dorschfestival.de.
Seekartenausschnitte
Eine Umfrage unter Norwegenanglern ergab, dass sie möglichst detaillierte Informationen in möglichst handlichem Format über ihr zu beangelndes Revier benötigen. Da Seekarten im Format DIN A0 viel zu groß und damit unhandlich für das Navigieren auf dem Boot sind, haben wir uns auf das Erstellen von Seekartenausschnitten im Format DIN A3 inklusive GPS Positionen und Laminierung für Norwegen spezialisiert.
Sollten Sie weitere Fragen zum Angelgerät haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zu Verfügung. |